Geförderte Projekte 2011
Weidereingliederung ehemaliger Kindersoldaten, Uganda
Weidereingliederung ehemaliger Kindersoldaten, Uganda
In der Region um Lira im Norden Ugandas sind immer noch die Auswirkungen des über 20 Jahre dauernden Bürgerkriegs zu spüren. Besonders Kinder, die von den Rebellenarmeen als Kindersoldaten missbraucht wurden, leiden immer noch an den Folgen dieses Unrechts. Gemeinsam mit der Kindernothilfe fördern wir das Projekt der lokalen Organisation (CEASOP), die diesen Jugendlichen versucht durch eine Ausbildung eine berufliche Perspektive zu geben. Aber auch die Re-Integration in die Dorfgemeinschaften ist ein wichtiger Aspekt dieses Projekts.
Bau einer Grundschule, Burundi
Bau einer Grundschule, Burundi
In der Dorfgemeinde MUYOGORO im Süden Burundis wurde gemeinsam mit dem Mannheimer Verein action survive eine Grundschule errichtet. Zuvor mussten die Kinder täglich einen weiten Weg in die Schulen der Nachbardörfer absolvieren. Die Mädchen wurden teilweise aus Angst vor Vergewaltigung nicht zur Schule geschickt. Das Gebäude wird mit viel Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft erreichtet und bietet in der Endausbaustufe für ca. 600 Kinder den Ort zum Lernen.
Straßenkinder in Ngara, Tansania
Straßenkinder in Ngara, Tansania
In der Grenzregion zu Rwanda betreut Sr. Christiane vom Orden Sainte Chretienne seit 2004 Straßenkinder. Oftmals haben diese ihre Eltern während der Unruhen in der Region oder durch HIV+/AIDS verloren und sind damit heimatlos. Damit sie die Schule besuchen können und eine Mahlzeit erhalten, fördert die Stiftung das Projekt.
Sozialberatungsstelle für Jugendliche, Gatenga, Rwanda
Sozialberatungsstelle für Jugendliche, Gatenga, Rwanda
Im Rahmen des Projekts soll Jugendlichen, die Opfer psychischer oder physischer Gewalt geworden sind, psychologische Begleitung und praktische Hilfestellung für die Bewältigung des Alltags angeboten werden. Die Salesianer Don Boscos setzen dieses Projekt um und sind Anwalt der Kinder.
Bildung für Kinder in Goma, DR Kongo
Bildung für Kinder in Goma, DR Kongo
Sr. Vivine kümmert sich um 235 Kinder, die als Halb- oder Vollwaisen bei Verwandten leben. Damit sie die Schule besuchen können und nicht auf dem Feld oder im Haus arbeiten müssen, erhalten sie einen Zuschuss zum Schulgeld und eine warme Mahlzeit am Tag.
Wiedereingliederung von Schulabbrecherinnen, Goma, DR Kongo
Wiedereingliederung von Schulabbrecherinnen, Goma, DR Kongo
Gemeinsam mit der Organisation APROFIME will die Stiftung Mädchen und jungen Frauen, die Gewalterfahrungen machen mussten, die Wiedereingliederung in ihre Familien ermöglichen. Weiterhin soll durch die Wiederaufnahme der Schulausbildung eine Perspektive für die Zukunft geschaffen werden.
Nouvelle Espérance, Bujumbura, Burundi
Nouvelle Espérance, Bujumbura, Burundi
Die Organisation Nouvelle Espérance wurde im Jahre 1986 gegründet und unterstützt heute über 3300 Kinder und Jugendliche - Waisen und Kinder in Risikosituationen. Im Rahmen des Projektes soll die Fortführung der schulischen Bildung dieser Kinder gesichert werden.
Bildung in Orore/Kenia
Bildung in Orore/Kenia
Bruder Hosea vom Orden der Maristen in Orore/Kenia kümmert sich seit vielen Jahren um die Kinder in der örtlichen Grundschule. Auch in dieser Region erleben Kinder immer wieder Gewalt und Vernachlässigung. Die Johannes Beese Stiftung fördert im Rahmen eines speziellen Programms Kinder, die auf Grund der häuslichen Situation andernfalls nicht die Schule besuchen könnten. Außerdem wird die Schulspeisung für diese Kinder ermöglicht, so dass sie mindestens einmal am Tag eine warme Mahlzeit erhalten.
Kinderfamilien in Rwanda
Kinderfamilien in Rwanda
In Rwanda werden in Zusammenarbeit mit der Mainzer Hilfsorganisation Human Help Network (HHN) sog. Kinderfamilien unterstützt. Viele Kinder müssen immer noch ohne Eltern aufwachsen und haben als "Familienoberhaupt" noch minderjährige Geschwister.
In einem integrierten Ansatz in den Bereichen Schulausbildung, landwirtschaftliche Ausbildung, Einkommen schaffende Maßnahmen, Gesundheitsversorgung und sozialer Betreuung unterstützt die Stiftung gemeinsam mit HHN diese Kinder und Jugendliche, damit sie eine Perspektive für ihre Zukunft entwickeln können.
F.V.S. Amade, die Schwestern Caritas und Spes, Bujumbura, Burundi
F.V.S. Amade, die Schwestern Caritas und Spes, Bujumbura, Burundi
Die beiden einheimischen Schwestern Caritas und Spes kümmerten sich nach dem Genozid 1994 zunächst um die in Bujumbura zurückgebliebenen Kriegswaisenkinder, deren Eltern und Geschwister zu den über eine Millionen getöteten, missbrauchten und misshandelten Opfern des Völkermordes zählten.
Heute gilt ihre Fürsorge hauptsächlich Aidswaisen, die sonst oftmals auf der Straße leben würden. Ihr Waisenhaus finanziert sich zum Teil über ein angrenzendes Restaurant.
Aids ist gegenwärtig das Hauptproblem des Schwarzen Kontinents. Die beiden Schwestern Caritas und Spes, die sich der Tragweite des HIV-Virus bewusst sind, haben sich deshalb in verschiedenen Städten wie Gitega, Burundi und Bujumbura für den Bau von neuen Waisenhäusern eingesetzt. Zur besseren Koordination suchen sie für die einzelnen Einrichtungen früher...
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